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Pool Position

junges theater basel

Das Junge Theater Basel bringt sich mit einem Stück von Lucien Haug in “Pool Position”. (…) Was Linus kurz nach seinem 18. Geburtstag mit seiner jüngeren Schwester Cora auf See zu suchen hat und wie sie dort überhaupt hinkommen, das erzählen der junge Basler Theaterautor Lucien Haug und die Basler Regisseurin Suna Gürler in Rückblenden. Und mit herrlichem Gespür fürs Tempo. Beide sind Eigengewächse des Jungen Theaters Basel, beide haben den Sprung ins professionelle Bühnenmetier geschafft, beide sind multitalentiert (und theaterpädagogisch) unterwegs. Der Mittzwanziger Haug hat zuletzt fürs Berliner Gorki-Theater geschrieben, wo auch Suna Gürler, Anfang 30, arbeitet. Beide zusammen bilden ein grosses Plus für “Pool Position”. Hinzu kommt: Das Junge Theater Basel hat einmal mehr drei Performer gecastet und gecoacht, die sich gegenseitig in bestechende Premierenform pushen. (…) - Basler Zeitung

In “Pool Position” schlägt das Junge Theater Basel überraschend ruhige Töne an - und überzeugt mit Witz und Tiefgang. (…) Mit seinem Tiefgang steht “Pool Position” für einen Wandel der Formsprache, der sich am Jungen Theater Basel nun schon seit einer Weile bemerkbar macht. Das liegt auch am vermehrten Einsatz von Regisseurin Suna Gürler und Texter Lucien Haug. Während (…) Sebastian Nübling in seinen Inszenierungen seinem provozierenden, harten Stil treu bleibt, sind Gürlers Umsetzungen zuweilen poetischer und berührender. Das liegt mit Sicherheit auch an der Textvorlage Haugs, die von feinem Humor sprüht. Denn der Witz, der bleibt dem Jungen Theater auch so enthalten - er ist sprachlich nur etwas weniger derb verpackt als sonst. “Dini Muetter isch mini Muetter” - selbst der Streit unter den Geschwistern bleibt ironisch-zärtlich. - bz Basel

Lebens- und Sinnfragen einer hochprivilegierten Jugend stehen im Zentrum des jüngsten und unbedingt sehenswerten Stücks am Jungen Theater Basel.(…) Lucien Haug, der selbst zwischen 2008 und 2011 zum Spielerensemble gehörte, hat mit "Pool Position" seinen dritten Text und ein insgesamt starkes Stück fürs JTB beigesteuert. Die Inszenierung ist wie gewohnt extrem temporeich und geht mit einer überbordenden Choreographie an die physischen Grenzen der Spieler. Ein genialer Einfall ist der Dritte im Bund, der, zuerst ausgestattet mit Kapuzenshirt und historischer Motorradbrille, noch als für die beiden Protagonisten unsichtbarer Deus ex Machina agiert. - Der Sonntag

Linus’ 18. Geburtstag endet damit, dass er kopfunter im Pool treibt. So richtig retten muss ihn seine Schwester Cora dann zwar nicht, aber wenn man endlich volljährig ist, kann man doch nicht weiter von Party zu Party leben – findet sie zumindest. Sie bekommt zu ihren gescheiten Sätzen immer zu hören, dass sie zu jung sei, was auch heisst: zu machtlos. Sie will die gute Ausgangslage ihres Lebens endlich nutzen, um… ja, um was eigentlich zu tun? Auf alle Fälle, müssen sie erst mal weg. Das sieht sogar Linus ein, denn der Party ist auch der kostbare Flügel im Wohnzimmer zum Opfer gefallen.

Die Geschichte um das ungleiche Geschwisterpaar und ihr Ringen um wirklich alle grossen Fragen des Lebens hat der Basler Autor Lucien Haug speziell auf Spieler*innen des jungen theaters hin geschrieben. Seine Textvorlage setzt Suna Gürler gewohnt dynamisch in Szene. Das Publikum darf aus bequemer Poleposition heraus eine Reise verfolgen, die weniger geographisch als inhaltlich herausfordernd sein wird.

Mit: Flynn Jost, Rosa-Lin Meessen, Tim Brügger

Regie: Suna Gürler

Ausstattung: Ursula Leuenberger

Sound: Manuel Gagneux

Dramaturgie: Uwe Heinrich

Regieassistenz: Anna Gerber

Technik: Claudio Bagno, Heini Weber

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